Softwareentwicklung · 7 Min. Lesezeit
Was Websites von Kliniken richtig machen müssen
Auf einer Gesundheitsseite stöbert niemand, man sucht eine Lösung. Gestaltung muss bei dieser Dringlichkeit ansetzen.
01Ihre Besucher haben es womöglich eilig
Wer eine Klinikseite aufruft, ist oft beunruhigt und will schnell Antwort: Notrufnummer, welche Abteilung, welcher Arzt ist verfügbar. Diese Angaben müssen ohne Scrollen sichtbar sein. Unternehmenstexte haben ihren Wert, dürfen aber nicht vor dem ersten Bedürfnis stehen.
02Abteilung und Arzt müssen leicht zu finden sein
Die meisten Besucher kennen ihre Beschwerde, nicht den Abteilungsnamen. Ein Wegweiser vom Symptom zur Abteilung nützt mehr als eine lange alphabetische Liste. Arztseiten sollten Fachgebiet, Sprechzeiten und Terminlink gemeinsam zeigen; niemand sollte dafür drei Seiten durchklicken.
03Termin und Befund gehören vereinfacht
Online-Terminvergabe und Laborbefunde sind die meistgenutzten Funktionen. Beide sollten von der Startseite klar erreichbar und in möglichst wenigen Schritten erledigt sein. Jedes zusätzliche Feld erhöht die Zahl der Anrufe und blockiert Ihre Telefonzentrale.
04Patientendaten verlangen besondere Sorgfalt
Gesundheitsdaten sind besonders schutzwürdig. Terminformulare sollten nur wirklich Nötiges abfragen, Daten verschlüsselt übertragen und Zugriffsrechte eng gehalten werden. Das sind Entscheidungen, die den Ruf schützen, nicht bloß rechtliche Pflichtübungen.
05Mehrsprachigkeit erweitert die Reichweite
Einrichtungen mit Gesundheitstourismus oder gemischter Bevölkerung brauchen eine Website in denselben Sprachen. Das Menü zu übersetzen genügt nicht; Arztprofile, Abteilungsbeschreibungen und Kontaktwege müssen in jeder Sprache vollständig sein.
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