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UI/UX-Design · 6 Min. Lesezeit

Mobil auszusehen genügt nicht: Ist es auch benutzbar?

Dass eine Website auf dem Handy nicht zerbricht, ist keine Leistung mehr, sondern Mindestanspruch. Entscheidend ist, ob man sein Anliegen auf kleinem Bildschirm erledigen kann.

01Der Verkehr ist längst mobil

In vielen Branchen der Türkei kommt die große Mehrheit der Besucher über das Smartphone. Dennoch werden die meisten Websites am Desktop entworfen und auf dem Handy nur kontrolliert. Diese Reihenfolge umzukehren — zuerst den kleinen Bildschirm zu lösen — erzeugt eine schlichtere Oberfläche und eine klarere Inhaltshierarchie.

02Ein Finger ist nicht so präzise wie eine Maus

Ein kleiner Link, der am Desktop bequem anzuklicken ist, wird auf dem Handy zum ärgerlichen Ziel. Jedes antippbare Element sollte groß genug und ausreichend von seinen Nachbarn getrennt sein. Zwei kleine Schaltflächen nebeneinander führen dazu, dass man die falsche trifft und zurückgeht; diese Reibung summiert sich zum Abbruch.

03Formulare sind auf dem Handy mühsam

Am häufigsten geben mobile Nutzer bei Formularen auf. Beschränken Sie die Felder auf das wirklich Nötige und passen Sie die Tastatur an das Feld an — Ziffern bei der Telefonnummer, keine Großschreibkorrektur bei der E-Mail. Solche Kleinigkeiten zeigen, dass Sie an den Aufwand des Nutzers gedacht haben.

04Das Wichtigste gehört auf den ersten Bildschirm

Handybildschirme sind schmal, der ohne Scrollen sichtbare Bereich ist klein. Was Besucher suchen — was Sie tun und wie man Sie erreicht — gehört genau dorthin. Adresse, Telefon und Öffnungszeiten in die Fußzeile zu verbannen, kommt mobil einem Weglassen gleich.

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