Softwareentwicklung · 7 Min. Lesezeit
Auch kleine Websites werden angegriffen: die Grundlagen
Die meisten Angriffe gelten nicht Ihnen persönlich; automatische Scanner suchen bekannte Lücken. Die Punkte, die leicht zu schließen und oft übersehen sind.
01Die meisten Angriffe laufen automatisch
Der Gedanke, eine kleine Unternehmensseite interessiere niemanden, ist falsch. Der Großteil der Angriffe sucht sich kein Ziel; er stammt von Software, die das Netz nach bekannten Schwachstellen absucht. Die erste Regel des Schutzes lautet daher nicht, unsichtbar zu sein, sondern bekannte Lücken geschlossen zu halten.
02Aktualisierungen dulden keinen Aufschub
Sicherheitsupdates für Ihre Plattform, Erweiterungen und Bibliotheken schließen meist eine bekannte Lücke. Sobald ein Update erscheint, ist diese Lücke öffentlich bekannt; Aufschub vergrößert das Risiko. Ein fester Update-Rhythmus kostet weniger als jede spätere Reparatur.
03Beschränken Sie den Zugang zur Verwaltung
Allen im Team volle Rechte zu geben wirkt praktisch, vergrößert aber die Angriffsfläche. Geben Sie jedem nur so viel, wie die Arbeit erfordert, und entziehen Sie Ausscheidenden den Zugang am selben Tag. Die Zwei-Faktor-Anmeldung bietet den größten Schutz bei geringstem Aufwand.
04Ohne Sicherung keine Sicherheit
Trotz bester Vorkehrungen kann eines Tages etwas schiefgehen. Dann rettet Sie nur eine Sicherung, deren Wiederherstellung geprüft wurde. Ihr Vorhandensein genügt nicht; eine nie zurückgespielte Sicherung ist so viel wert wie keine. Machen Sie einmal im Jahr eine Übung.
05Formulare sind eine offene Tür
Jedes Feld, das Eingaben annimmt, ist ein möglicher Einstiegspunkt. Prüfen Sie eingehende Daten auf dem Server, schützen Sie sich vor automatisierten Einsendungen und geben Sie in Fehlermeldungen keine Systemdetails preis. Prüfungen im Browser dienen der Bedienbarkeit, nicht der Sicherheit.
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