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E-Commerce · 7 Min. Lesezeit

Schmuck online verkaufen: was hier anders ist

Bei einem hochpreisigen Produkt, das Vertrauen verlangt, gelten andere Regeln als im gewöhnlichen Onlinehandel.

01Fotografie ist hier alles

Bei Schmuck kann der Kunde das Stück nicht anfassen; die Entscheidung hängt ganz am Bild. Aufnahmen aus mehreren Blickwinkeln, bei natürlichem Licht und mit einem Größenbezug sind unerlässlich. Eine Zoomfunktion gehört zu den wirksamsten Mitteln gegen Rücksendungen.

02Gewicht und Feingehalt gehören sichtbar

In dieser Branche hängt der Preis unmittelbar an Gewicht und Feingehalt. Diese Angaben müssen klar und eindeutig auf der Produktseite stehen. Jedes offen gelassene Detail führt dazu, dass Kunden anrufen statt kaufen — und meist kommt dieser Anruf nie.

03Stellen Sie Vertrauenssignale nach vorn

Bei hohen Beträgen zückt niemand die Karte, ohne Versand und Rückgabe zu kennen. Versicherter Versand, Rückgabebedingungen und Zertifikate gehören neben den Kaufbutton. Sie in die Fußzeile zu verlegen, verzögert das Vertrauen im entscheidenden Moment.

04Beherrschen Sie die Preisschwankung

Bewegt sich der Goldpreis im Tagesverlauf, verlieren fest ausgezeichnete Artikel entweder Geld oder verlangen ständiges Nachpflegen. Eine Berechnung nach aktuellem Kurs schützt den Betrieb und liefert dem Kunden eine nachvollziehbare Begründung.

05Verbinden Sie Laden und Website

Viele Kunden schauen online und kaufen im Geschäft. Den Bestand je Filiale zu zeigen oder Abholung im Laden anzubieten, nimmt beiden Kanälen die Konkurrenz zueinander.

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